Dialogveranstaltung: Anthroposophische Medizin im Nationalsozialismus

Dialogveranstaltung: Anthroposophische Medizin im Nationalsozialismus

3. März 2026, 19:00–20:30 Uhr, Schreinerei am Goetheanum, Online-Teilnahme möglich (Veranstaltung auf Deutsch)


Sehr geehrte Mitglieder, liebe Interessierte,

wir möchten Sie herzlich zu einer weiteren Dialog-Veranstaltung, der ersten im Jahr 2026, mit der Leitung der Medizinischen Sektion einladen. An diesem Termin beschäftigen wir uns mit dem Thema

Anthroposophische Medizin im Nationalsozialismus

Unser Gast Prof. Dr. med. Peter Selg stellt die Ergebnisse einer mehr als zehnjährigen Forschungsarbeit (gemeinsam mit Matthias Mochner und Susanne H. Gross) zur Anthroposophischen Medizin im Nationalsozialismus vor (Ärzteschaft / Heilpädagogik / Pharmazie).

Er spricht über Grundfragen und Herausforderungen der geschichtlichen Aufarbeitung, über Wege des Widerstandes, der Anpassung und der Kollaboration sowie über einzelne Persönlichkeiten.

Im Anschluss an seine Ausführungen geht Peter Selg auf Fragen aus dem Publikum ein.

Wir freuen uns über eine kleine Spende  zur Deckung der Unkosten, die Sie online oder vor Ort entrichten können. Vielen Dank!

Den Link zur Onlineteilnahme finden Sie in Kürze hier.

Wir freuen uns auf Ihre rege Teilnahme!

Marion Debus, Karin Michael und Adam Blanning

 

Bitte beachten Sie: Die Veranstaltung wird nicht aufgezeichnet.

 

Die Autoren:

Peter Selg, Prof. Dr. med., Herausgeber, unterrichtet medizinische Anthropologie und Ethik (Alfter, Witten/Herdecke). Er leitet das Ita Wegman Institut und ist Mitglied der Goetheanumleitung (Schweiz).

Susanne H. Gross, Historikerin, forscht zu jüdischen Opfern des Nationalsozialismus. Zudem ist sie Mitarbeiterin im Ita Wegman Archiv.

Matthias Mochner ist Historiker und freier Journalist. Er hat zu Leben und Werk von Paul Schatz, zur biologisch-dynamischen Wirtschaftsweise und zur organischen Architektur publiziert.

Schwabe Verlag Basel Berlin